Generalversammlung der KOG Schaffhausen wählt neuen Präsidenten

Aufgrund der anhaltenden Hygiene- und Schutzmassnahmen hat die Kantonale Offiziersgesellschaft (KOG) Schaffhausen die 214. Generalversammlung bereits zum zweiten Mal in Folge schriftlich durchgeführt. Dabei wurde Major im Generalstab Philipp Zumbühl zum neuen Präsidenten gewählt.

Die vorherrschenden Massnahmen des Bundesrates im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie verunmöglichten es der Kantonalen Offiziersgesellschaft Schaffhausen auch dieses Jahr, die Generalversammlung im gewohnt gesellschaftlichen Rahmen durchzuführen. Die Lage früh antizipiert, konnte der Vorstand die statutarischen Geschäfte dennoch im traditionellen Zeitraum im Mai abhandeln – dies in Form einer schriftlichen Abstimmung. Zwar waren in den vergangenen Monaten die Aktivitäten eher überschaubar, dennoch hatten die Mitglieder einen wichtigen Entscheid zu fällen. Nachdem die Funktion des Präsidenten seit dem Rücktritt von Oberstleutnant Lukas Hegi im letzten Jahr vakant blieb, stellte sich Major im Generalstab Philipp Zumbühl bei der diesjährigen GV zur Wahl. Der in Dörflingen aufgewachsene und heute in Schaffhausen wohnhafte Generalstabsoffizier arbeitet als Anwalt und ist nebenamtlicher Ersatzrichter am Kantonsgericht Schaffhausen.

Nach der Auszählung und Bekanntgabe der Wahl ohne Gegenstimme meinte Zumbühl: «Ich freue mich sehr über die neue Aufgabe, auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und auf interessante Begegnungen mit den Mitgliedern».

Unterstützung in seinem Amt bekommt der neue Präsident vom erfahrenen Vorstand. Dieser hatte sich vollumfänglich für ein weiteres Jahr zur Verfügung gestellt und wurde von den Vereinsmitgliedern klar bestätigt. Ebenso wiedergewählt wurden die Revisoren.

Die Mitglieder der KOG Schaffhausen hiessen auch die restlichen Anträge des Vorstandes gut. Die Stimmbeteiligung lag bei sehr guten rund 50 Prozent. Leider konnte das Gremium aufgrund der immer noch volatilen Lage kein verbindliches Jahresprogramm präsentieren. «Sobald erlaubt und möglich wollen wir schnellstmöglich das Gesellschaftsleben wieder aufnehmen», bekräftigte der frisch gewählte Präsident Zumbühl. Vorsichtig optimistisch wird damit gerechnet, dass im Dezember mit der Barbara-Soirée zu Ehren der heiligen Barbara (Schutzpatronin der Artillerie) der erste Schritt zur Normalität gemacht werden kann. Sollten es die Umstände erlauben, sei ein weiterer Anlass, flexibel angesetzt, durchaus denkbar. «Für die KOG Schaffhausen hat die Kameradschaft eine grosse Wichtigkeit», erklärte Major im Generalstab Philipp Zumbühl, «darum werden wir sobald als möglich die Voraussetzungen schaffen, diese auch wieder zu leben.»